Wir schauen zurück auf ein wunderschönes und sehr erfolgreiches KlangBRÜCKEN Festival!

An drei Tagen haben über 1000 Besucher*innen zwölf Konzerte, fünf Workshops und Informationsstände von sechs solidarischen Partnerorganisationen besucht.

Einen fröhlichen und gelungenen Festivalauftakt bescherten uns Die Bagles, gefolgt von Amalaya, die sowohl durch ihr farbenfrohes Bühnenbild als auch durch ihre Musik, bei tropischen Temperaturen in der Theaterruine St. Pauli, die Zuschauer*innen begeisterten.

Wer zum Abschluss des Tages in den Hinterhof zum St. Pauli Salon kam, wurde durch ein Lounge-Konzert von Duo Saùl verzaubert. Sofia von Freydorf am Cello und Rafael Molina Garcia am Vibraphon verführten mit Stücken aus Barock bis zur Neuzeit mit Ausflügen zum Jazz und Tango.

Am Samstag ging es im Salon mit lateinamerikanischer Musik bunt und frei weiter mit MalaYerba – einem Trio aus Dresden. Ebenso bunt und fröhlich brachte Marmitako im Zentralwerk die Zuschauer*innen zu Rumba, Brass, Raggae etc. zum Tanzen. Zum Herzstück des Festivals, dem Konzert des KlangBRÜCKEN-Orchesters mit dem Ensemble und Orchester Klänge der Hoffnung kamen über 200 Besucher*innen in die TheaterRuine St.Pauli. Es war ein fulminantes Feuerwerk, gespielt von Menschen verschiedener  Nationen zweier Orchesterprojekte, von Laien und Profis, geleitet von Paul Hoorn und Ali Pirabi. 

Euphorisiert stießen danach die Musiker*innen und Besucher*innen des Konzertes auf Tangotänzer*innen im Zentralwerk, die zu Rio-Mar Tango Trio über das Parkett schwebten.

Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint: auf einen tropischen Freitag, folgten Regenschauer am Samstag und verschafften eine angenehme Abkühlung. Zum Festival-Sonntag konnten Theater und Konzerte auf der Wiese bei herrlichen Sommertemperaturen genossen werden.

Der Sonntag begann mit Kammermusik für die Allerkleinsten, einem Konzert für Babys und Kleinkinder mit ihren Eltern. Zu schönsten Klängen wurde über den Boden gekugelt, geprustet und getanzt. Moriana Krause und Emilce Arévalo erkundeten mit Kindern die Welt der Klänge mit Alltagsgegenständen, den eigenen Körpern und der Natur. Stefan Schrammel und Eduardo Mota verwandelten mit ihren Workshopbesucher*innen die TheaterRuine in ein Percussion-Raum vom Feinsten. Währenddessen zauberte Clownesse Yaelle Cibouletta Klimbim mit ihrem Charme und Wanderzirkuswagen, musikalisch begleitet durch Paul Hoorn und Klara Fabry, Lächeln und Lachen in die Gesichter der Menschen. Charme versprühte auch Ezé Wendtoin, der in seinem Workshop viele verschiedene traditionelle Instrumente präsentierte und die Kinder mitnahm, auf eine musikalische Reise nach Burkina Faso.

Flanierende Besucher*innen des Festivals konnten vor der TheaterRuine St.Pauli solidarisch arbeitende Vereine und Projekte aus Dresden kennenlernen und sogar selbst aktiv werden. So konnte man am Stand der Seebrücke Dresden mitgebrachte T-Shirts und Beutel bedrucken oder Wünsche auf Klimabänder verewigen, die im September per Fahrrad zur Bundestagswahl nach Berlin gebracht werden. Außerdem warb MissionLifeline neue Unterstützerinnen, der Verein TAM e.V. stellte das Schulprojekt Centre War-en-Ciel aus Burkina Faso vor und suchte nach Schul-Paten. Ferner informierte das Projekt Start with a friend sehr charmant über Tandempartnerschaften zwischen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichten und Zafran Catering verwöhnte die Gaumen der Besucher*innen.

Am Nachmittag startete die Reihe der Wiesenkonzerte: die Wirbeley, gefolgt von Musaik – Grenzenlos musizieren, die mit über 25 Kindern, begleitet durch die Banda Comunale, ein beeindruckendes Konzert „Stadtsound Prohlis on Tour“ präsentierten. Zum krönenden Abschluss spielte die Banda Comunale und machte das Festival rund.

Ein Großteil der Konzerte konnte durch die wunderbare Unterstützung des Medienkulturzentrum Dresden live über Facebook und YouTube übertragen werden. Die Videos stehen jetzt noch über den Newsfeed der Facebook-Seite zur Verfügung.

Wir danken dem Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Sächsischen Aufbaubank für die finanzielle Unterstützung! Außerdem möchten wir allen beteiligten Künstler*innen, Partner*innen und Helfer*innen für das bereichernde und gelungene Festival danken!