Mit einem feierlichen Auftakt im Plenarsaal des Neuen Rathauses haben am Sonntag, dem 20. September, die Interkulturellen Tage in Dresden begonnen – bereits zum 36. Mal. Bis zum 11. Oktober lädt Dresden unter dem Motto „Viele Sprachen. Ein Zuhause.“ zu mehr als 260 Veranstaltungen ein.



Das Eröffnungsfest füllte das Motto mit vielen Stimmen: Der Chor Singasylum sang auf verschiedenen Sprachen, die Pianistin Stefaniia Zubko aus der Ukraine spielte und die Dichterin Hanadi Alkhdeir trat ans Mikrofon mit bewegenden Worten über das, was Heimat ausmacht und wie man - fern der Heimat - dennoch ein Zuhause finden kann.
Das Kinder- und Elternzentrum „Kolibri“ e.V. war bei der Eröffnung durch seine Geschäftsführerin Kristina Daniels und durch Yalda Karimi vom Projekt „Internationaler Frauentreff“ vertreten. Frau Daniels kam mit dem Sächsischen Integrationsbeauftragten Martin Modschiedler ins Gespräch. Auf dem gemeinsamen Foto ist neben ihnen auch die Integrations- und Ausländerbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden, Luciana Cristina Marinho Schollmeier, zu sehen.
Seit 2009 schafft der Verein Kolibri in Dresden Raum für Begegnung und interkulturelle Bildung, seit 2023 ist er zudem Träger der Villa der Kulturen auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte.
Aus solchen Begegnungen entsteht genau das „ Zuhause“, von dem das Motto spricht: viele Sprachen, aber eine gemeinsame Stadt und eine gemeinsame Zukunft. So wird Dresden stärker und wächst enger zusammen – zum Wohl aller, die hier leben.
Singasylum zum Anhören

Singasylum · Ukrainisches Lied
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Singasylum · Chorauftritt
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