Lachen, Musik und der Duft internationaler Spezialitäten erfüllten am 2. Juni 2026 die Räume der Villa der Kulturen in Dresden. Der Internationale Frauentreff des Kolibri e.V. hatte gemeinsam mit dem Familientreff des Projekts „Interkulturelle Kinder-, Jugend- & Elternarbeit“ (IKJEA) Familien unterschiedlicher Herkunft eingeladen, das Opferfest gemeinsam zu feiern. Entstanden ist ein bunter Nachmittag voller kultureller Vielfalt und lebendiger Begegnungen.

Begrüßt wurden die Gäste von Geschäftsführerin Kristina Daniels, der Leiterin des Internationalen Frauentreffs Olga Bongart sowie dem IKJEA-Projektleiter Florian Wolf. Mit viel Charme und Herzlichkeit führte die IKJEA-Sozialpädagogin Nataliya Svyrydova durch das Programm.

Einen wichtigen inhaltlichen Akzent setzte Kristina Daniels mit ihren Worten zur Geschichte des Kurban Bayram, die in den drei abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – fest verankert ist. Dabei wurde deutlich, welche Botschaft die Veranstalter mit dem Fest verbinden: Trotz unterschiedlicher Traditionen teilen Menschen oft dieselben Werte – Glaube, Familie, Solidarität und Mitgefühl.

Ergänzend informierte Yalda Karimi vom Internationalen Frauentreff in einem Kurzvortrag über Ursprung und Bedeutung des Opferfestes.

Eine Ehre war der Besuch der Vorsitzenden eines pakistanischen Vereins aus Dresden. Sie nahm erstmals an einer Veranstaltung in der Villa der Kulturen teil und unterstrich damit die wachsende internationale Vernetzung der Gemeinschaft.

Für musikalische Höhepunkte sorgte ein abwechslungsreiches internationales Konzertprogramm. Die Debütantinnen des Internationalen Frauentreffs präsentierten erstmals ihr neues Tanzensemble mit einer gelungenen Mischung aus lateinamerikanischen und orientalischen Tänzen. Begeisterten Applaus erhielt auch Kolibris Tanzgruppe „Zauberland“, die das Publikum mit einem traditionellen kasachischen Tanz verzauberte. Ein weiteres musikalisches Geschenk machte der professionelle Musiker Oleg Aliev, der mit seinem virtuosen Solo auf der E-Gitarre beeindruckte.

Auch kulinarisch hatte das Fest viel zu bieten. Das internationale Buffet lockte mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und wurde schnell zum beliebten Treffpunkt für Gespräche und neue Bekanntschaften.

Darüber hinaus gab es zahlreiche Mitmachangebote für die ganze Familie. Während sich die Väter bei Schach und Narde spannende Duelle lieferten, konnten die Mütter in einem kreativen Workshop natürlichen Lippenstift herstellen. Die Kinder waren mit Begeisterung beim Basteln dabei. Henna-Malerei und kunstvoll geflochtene afrikanische Zöpfe sorgten zusätzlich für neugierige Blicke und viele strahlende Gesichter.

Die Atmosphäre war offen, herzlich und familiär – ein lebendiges Beispiel dafür, wie kulturelle Vielfalt Menschen zusammenbringen kann.

Unser herzlicher Dank gilt allen Helfer*innen und Gästen für die unvergesslichen Stunden in der Villa der Kulturen.

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