Auch im Jahr 2025 stand der Unabhängigkeitstag der Ukraine bei Kolibri e.V. im Zeichen von Konzerten und unvergesslichen Begegnungen.

Konzert zum Unabhängigkeitstag, 22. August 2025

Am Freitag, den 22. August 2025, wurde in der Villa der Kulturen gefeiert. Ukrainische Familien, Freundinnen und Freunde von Kolibri e.V., kamen zusammen, um – auch fernab ihrer Heimat – an den Nationalfeiertag zu erinnern.

Blau und Gelb, die Farben der Ukraine, prägten den Abend. Viele Frauen trugen traditionelle Vyshyvankas, – bestickte Hemden, die seit Jahrhunderten ein Symbol ukrainischer Kultur sind. Der Nationalfeiertag wurde so zu einem sichtbaren Zeichen für Unabhängigkeit, Freiheit und die Werte, für die die Ukraine heute einsteht.

Neben den Grußworten der Geschäftsführerin Kristina Daniels und weiterer Gäste bot das Programm vielfältige musikalische Beiträge: ukrainische Musik, Auftritte der Solist*innen Vlada Evreimova und Oleg Alee, der Kolibri-Band, des Gitarrenensembles sowie des Kinder-Vokalensembles Радiсть“ (Leitung: Ievgen Dosenko). Ergänzt wurde der Abend durch eine farbenfrohe Ausstellung von Kinderzeichnungen.

Besuch ukrainischer Kinder aus Lwiw, 24. August 2025

Seit Beginn des Krieges organisiert die ukrainische Seite jeden Sommer eine Busreise von Lwiw nach Deutschland für Kinder, deren Eltern im Krieg gefallen sind oder an der Front stehen. Auf der Fahrt nach Düsseldorf gehört ein Besuch in Dresden inzwischen fest dazu – eine Tradition, die Kolibri e.V. jedes Jahr mit großer Herzlichkeit pflegt.

So auch am 24. August 2025: das Team Kolibri bereitete liebevoll Verpflegung, Unterhaltung und kleine Geschenke vor. Die Kinder wurden mit Frühstück und Abendessen empfangen, erlebten eine spannende Führung durch die Dresdner Altstadt und genossen ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant. Für die jungen Gäste war es ein Tag voller Freude, Fürsorge und bleibender Eindrücke.

Klavierkonzert mit Valeria Palyarush, 24. August 2025

Ebenfalls am Sonntag, den 24. August, lud Kolibri e.V. zu einem festlichen Konzert in die Villa der Kulturen ein. Gast des Abends war die Pianistin, Organistin und Komponistin Valeria Palyarush aus Kiew.

Mit Virtuosität und feinem Gespür für Klangfarben zog sie das Publikum von der ersten Note an in ihren Bann. Auf dem Programm standen Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Rameau, Beethoven, Chopin, Debussy, Barwinskyj sowie eigene Kompositionen.

Besonders beeindruckend war die Leichtigkeit, mit der Valeria zwischen Stilen und Epochen wechselte und dabei stets ihre persönliche Handschrift erkennen ließ. Das Publikum dankte ihr mit langanhaltendem Applaus – viele Gäste betonten, dass sie diesen Abend noch lange in Erinnerung behalten werden.

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