Am 10. Mai 2015 waren kleine Darsteller des Theaterstudios "Buratino" (gehört zum Kinder- und Elternzentrums KOLIBRI e.V.) im Dresdner Schauspielhaus und schauten sich die Inszenierung "Das Gespenst von Canterville" an.

Junge Theaterbesucher waren hin und weg von dem, was auf der Bühne ablief. Sowie die Kunst der Schauspieler als auch technische Möglichkeiten einer großen Bühne sorgten bei Kindern und Erwachsenen für eine sehr emotionale, begeisterte Reaktion.

Inspiriert vom Spektakel, bereiten sich jetzt unsere Studioteilnehmer mit noch größrem Eifer vor, ihre neue Arbeit beim Abschlusskonzert am 7. Juli zu präsentieren. Diesmal wird es ein kleines Theaterstück "Schädliche Ratschläge" nach Grigoriy Oster sein.

16 Schüler des Zentrums "Kolibri", begleitet von 12 Erwachsenen - Lehrern und Eltern,

haben im April 2015 eine spannende Reise nach St. Petersburg gemacht.

Begriff "Schönheit" ist ja abstrakt und lässt sich nicht einfach definieren; doch kaum wird Jemand bestreiten, dass die Stadt des Zaren Peter des Großen wirklich schön ist.

Auch Kinder und Erwachsene des Kolibri-Teams wurden entzückt - von der Pracht der Fassaden und Innendekoration der Paläste im Zarendorf und Peterhof, der orthodoxen Kirchen von St. Petersburg und Kronstadt, vor der Architektur der Paläste des russischen Adels.

Ein Traum vieler Kunstliebhaber war hier endlich in Erfüllung gegangen: ein Besuch in der Eremitage und dem Staatlichen Russischen Museum mit deren überwältigenden Kunstsammlungen. Und für unsere Kinder wurde in der Glinka-Kunstschule ein Workshop "Wasserfarbe auf nassem Papier" durchgeführt.

St. Petersburg als Zentrum der Weltkultur ist nicht nur Freilichtmuseum, sondern auch die Ausführung der letzten 300 Jahre der russischen Geschichte. Kolibri's Team hatte eine gute Stadtführerin, die faszinierende Geschichten über die Entstehung von St. Petersburg und dessen Geschichte erzählt hat.

Besucht wurden u.a. Alexander - Newski-Kloster, Isaakskathedrale, Hermitage (Winterpalast), Kuriositätenkabinett, Peter und Paul Festung, Stadtchen Puschkin (früher: Zarendorf); Staatliches Suworow-Museum, Military - Maritime Museum, Denkmäler des Piskarjowski Friedhofes und Victory-Platz (Ploschad Pobjedy).

Das Programm des Aufenthalts in St. Petersburg war zwar sehr intensiv, aber dank günstiger Hotellage und guter Tagesplanung wirkte niemand müde. Jedes Detail wurde von den Organisatoren im Voraus gut durchdacht.

Jeder Beteiligte entdeckte für sich im Laufe dieser Bildungsreise einen weiteren kleinen Teil des großen und überraschend schönen Russlands.

Das Theaterstück für die ganze Familie "Maschas Märchen" hatte seine Premiere am 19. April 2015, wobei es im Konzertsaal des Zentrums KOLIBRI e.V. dreimal nacheinander gespielt wurde.

Das Spektakel gehört zur Serie "Zu Gast bei einem Märchen" mit ihren lustigen Spielen, Wettbewerben, Rätseln und Begegnungen mit Figuren aus Lieblingsmärchen.

Bei "
Maschas Märchen" haben sich Kinder und Erwachsene wirklich geöffnet - in der Interaktion mit den Lieblingsprotagonisten. Die Zuschauer schienen viel Spaß zu haben und warten schon mit Ungeduld auf weitere spannende Performance!

Am 7. März, im Vorfeld des Internationalen Frauentages, hat Musikklasse der Lehrerin Tetyana Nepomnyashcha eine traditionelle Begrüßung für Mütter und Großmütter vorbereitet: Musikaufführung "Frosch und Pelikan" und ein Konzert.

Zweite Sprache zu erlernen bzw. zu erhalten ist auch in einer bilingualen Familie ein langer und schwieriger Prozess. Eine große Unterstützung für die Eltern ist dabei unser Zentrum. Unter den vielen Kursen - und "Kolibri" bietet über 25 Kurse an – haben Musik und Theater einen ganz besonderen Platz in der Sache der Spracherziehung.

... Musikalisches Spektakel "Frosch und Pelikan" dauert nur 20 Minuten - aber welche Minuten sind es! Komplexe musikalische Teile, Dialoge, Kostüme, Bühnenbild, ein Saal voller Zuschauer - und stürmischer Beifall für junge Künstler. Partie des Frosches sang Jan Justus, die des Pelikans - Michael Afanasjew;  Frösche-Freundinnen waren Anastasia Reichstein und Evelyn Pötschke.


Wir hoffen, dass mit der Premiere dieses Stücks auch noch die zweite Musiktheatergruppe unter der Leitung von Tetyana Nepomnyashcha geboren wurde. Die ältere Gruppe (Schüler der 8-9 Klassen ) bringt jährlich ihre Musiktheaterstücke auf die Bühne. In diesem Jahr wartet auf uns noch eine  Opernpremiere: ein Einakter "Der gestiefelte Kater" am 4. Juli. Alle Musikliebhaber sind herzlich eingeladen!

...Große Freude haben ihren Eltern die Schüler der 6.b Klasse gemacht – mit einem musikalischen Gruß; die Kids haben sich inzwischen wesentlich gesteigert. Wir haben Mehrstimmigkeit sowie komplexe Stücke mit Geräuschinstrumenten hören können.

Kinder werden nur 45 Minuten die Woche unterrichtet, aber regelmäßig, und es gibt ein gutes Ergebnis. Im Musikunterricht wiederholt das Kind das, was ihm im Russisch-Unterricht beigebracht worden war - und trainiert dabei seine Kommunikationsfähigkeit.

Wir sehen uns wieder mit jungen Musikern beim Abschlusskonzert des Zentrums "Kolibri" am 7. Juni (11:00) im Saal des Kulturrathauses.

Am Sonntag, den 8. Februar, zu Beginn der Winterferien, fand in unserem Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. der fällige Schachturnier statt. Die Teilnehmer waren im Alter zwischen 6 und 10 Jahren.

Die Auslosung, Spiele, Punktevergabe usw. ... Aufgeregt waren nicht nur junge Spieler, sondern auch ihre Eltern. Nur der Trainer Boris Rosow blieb ruhig und ermutigte junge Schachspieler aufmerksam zu bleiben und ihr Handeln gut zu durchdenken. Mir als einem unabhängigen Beobachter kam es wie eine schwierige Aufgabe vor.

Bei der Gesamtwertung kam es zu Überraschungen: der jüngste Spieler Timur Gorbow wurde zum Turnier-Sieger: 1. Platz! Platz 2 ging an Johannes Beitinger. Gleich gut spielten Brüder Daniel Wittmeier und Alexander Schneider. Beim nächsten Turnier im März werden Martin Bachmatsky, Michael Wittmeier, Leonard John und andere Schachspieler von "Kolibri" auf jeden Fall bessere Ergebnisse zeigen. Zeugnisse, schöne Preise und Süßigkeiten haben manche Niederlagen versüßt.

Die nächsten Schachwettkämpfe werden am 29. März um 11.00 Uhr stattfinden. Liebe Kinder und Eltern, macht mit und gewinnt!

Galina Efremowa

Die Lieblingsfreunde aus der Kindheit lassen uns nicht los, auch wenn wir erwachsen werden. Genau so wie Cinderella, Pinocchio oder Winnie-Pooh, begleitet uns unsichtbar auch der Nesnajka. Die Geschichten über seine unüberwindliche Faulheit sowie Talent, was Kreatives ausdenken, verdienen es, an weitere Generationen weitergegeben zu werden.

So haben es Lehrer und kreative Köpfe aus dem Zentrum Kolibri e.V. in Dresden entschieden und, mit dem Leiter Dimitri Krause an der Spitze, haben sie den Kids des Theaterstudios "Buratino" geholfen, ein Spektakel über Nesnajka und seine Freunde auf die Bühne zu bringen. Und die Erwachsenen hatten an ihrer Seite finanzielle Unterstützung der russischen Stiftung "Russki Mir", die bereits 4. Inszenierung des Kinder- und Elternzentrums Kolibri ermöglicht.

So wurde auch die Premiere von "Nesnajka und seine Freunde" am 18. Januar 2015 auf der Bühne des Dresdner Kabarett Breschke & Schuch erfolgreich aufgeführt. Die kleinen Schauspieler haben diese abenteuerliche Geschichte mit hoher Begeisterung und großer Freude umgesetzt. Die energischen Wanderer konnten das Publikum auf ihre Reisen in einem Ballon mitnehmen. Voller Freude und Dankbarkeit sang und lachte das ganze Publikum mit.

Regisseurin Ludmila Müller sorgte dafür, dass die Handlung im Stück maximal dynamisch, spannend, aber auch so einfach wie möglich für die Wahrnehmung eines Kindes ist. Ihre Arbeit kann man schlecht unterschätzen: mit deutsch aufgewachsenen Kindern musste die Regisseurin nicht nur Theaterstimme bzw. Rolle, sondern auch russische Aussprache üben. Trotz leichtem Akzent, spielte der Hauptdarsteller Edward Körner (Nesnajka) seine Rolle perfekt und hatte das Publikum ganz im Griff. Insgesamt wirkten 40

Schüler des Kinder- und Elternzentrums Kolibri bei der Aufführung mit.
Diese Aufführung mit ihrem Witz und Scharm versetzte alle beteiligten in ihre unbekümmerte Kindheit zurück. Die Kinder freuten sich sehr über die Resonanz des Publikums. Kostüme, die unter der Leitung von der Designerin Hellen Krause angefertigt worden waren, machten unsre Kinder den Protagonisten des Kinderbuches sehr ähnlich - so wie wir sie von den Buchbildern kennen!

Wir sehen uns beim nächsten Event der russischen Kultur wieder!