Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig und des Bildungsministers der Russischen Föderation Dmitrij Liwanow, fand vom 04. - 08.06.15 die Eröffnungskonferenz der Themenjahre im Deutsch-Russischen Jugendaustausch in Moskau statt. Das Thema der Konferenz lautete: „70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs: Jugendaustausch – Verständigung - Gemeinsame Zukunft“.

Die Themenjahre sind eine gemeinsame Initiative der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und des russischen Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch mit Deutschland.
Ziel der Themenjahre ist es, Akteure des Austauschs zu einer stärkeren inhaltlichen Zusammenarbeit anzuregen und zu ermutigen, bei Jugendbegegnungen historische Themen aufzugreifen.

Präsent auf der Konferenz waren mehr als 100 Vertreter/innen aus Deutschland und Russland, die aktiv Begegnungen von Jugendlichen aus Deutschland und Russland initiieren.

Auf der Konferenz fand eine Präsentation der Ergebnisse des internationalen Ausbildungsprojektes "Schule für begabte Kinder "ART-Generation: Russland – Deutschland" statt. Das Projekt haben vorgestellt: von der russischen Seite - Frau Nadeschda Weselowa, Vertreterin der Kinderkunstschule № 1 der Stadt Jekaterinburg; von der deutschen Seite - Herr Dmitry Krause aus dem Zentrum für Kinder und Eltern "Kolibri" e.V. in Dresden.
Die Erfahrung des Projektes wurde von der ganzen internationalen Gemeinschaft von Experten für Jugendaustausch aus beiden Ländern sehr hoch bewertet.

Foto: Bettina Bundshus-Tsetsere, Leiter der Abteilung auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Deutschland

Mehr Konferenzbilder - auf der der Kinderkunstschule №1 der Stadt Jekaterinburg

Lieder und Tänze anderer Länder schaffen ein erstes Gefühl für die Existenz und Schönheit anderer Sprachen und Kulturen. Deswegen wollen immer mehr Kitas in Dresden, die interkulturelle Erziehung und Sprachförderung anstreben, mit Tänzen und Liedern interkulturell arbeiten.

So waren Kids aus "Kolibri" e.V. Anfang Juni sogar zweimal Gäste und Beteiligten auf den Kita-Festen: am 1. Juni in der Kindertagesanrichtung "Anne" und am 6. Juni im "Kleinen Globus". Kleine Tänzer des Tanzstudios "Zauberland" waren wie immer bunt, lebensfroh und gut vorbereitet; die haben sich ihren Applaus echt verdient.
Wie an Kitas Kindern zu beobachten war, faszinierten russische Musik und Tanzbewegungen über kulturelle Grenzen hinweg.

"Kolibri" e.V. ist gerne auf so einer interkulturellen Mission und freut sich immer, Kontakte zu knüpfen.
Als Nächstes wird es auf dem großen Event "Dresden isst bunt" auf dem Altmarkt am 10. Juni wieder unsere Tanzauftritte geben.

Ein fesselndes, unterhaltsames Programm des Abschlusskonzertes am 7. Juni hat gezeigt, was Kids und Jugendliche des Zentrums "Kolibri" im Laufe des Schuljahres 2014/15 alles so erreicht haben.

...Der große Saal des Kulturrathauses war voller Zuschauer: in familiärer Atmosphäre wurden Eltern, Pädagoge und Freunde zum Mitsingen und Mitmachen eingeladen, aber auch zum Stillwerden und Zuhören. Denn es war wirklich sehenswert. Die kleinen Vorleser waren so süß und ausdrucksvoll; die Chorgruppen singen jetzt noch leistungsstärker und klangschöner; alle Interpreten haben sich mit ihren Musikinstrumenten wirklich ins Zeug gelegt und das Publikum von der ersten Sekunde an begeistert! So wird man mit den Jahren richtig professionell.

Und doch merkt man: dabei stehen Spaß und Freude am Singen, Tanzen und Instrumente Spielen aber genauso im Vordergrund, wie der hohe künstlerische Anspruch des Zentrums "Kolibri". Außerdem knüpfen die Kinder bei den Proben und Auftritten soziale Kontakte und entwickeln ein lang andauerndes Gemeinschaftsgefühl.

An einem wirklich sommerlichen Sonntag, am 31. Mai, im Großen Garten - auf der Hauptbühne des Festivals der russischen Kultur FEELRUSSIA  (Veranstalter: Kulturministerium der Russischen Föderation) haben die Kunstformationen des Zentrums "Kolibri" im Laufe einer ganzen Stunde ein herausragendes Konzert gegeben.

Vor der großen Menschenmenge haben sehr erfolgreich aufgetreten: Theaterstudio "Buratino", Tanzstudio "Zauberland" und unsere jungen Virtuosen aus dem Ensemble "Balalaika".

Die Zuschauer haben Kolibris kleine Künstler bei ihrem Werk wirklich bewundert und eine geballte Ladung an junger, kreativer Energie mit nach Hause genommen. Was für eine Krönung für die ganze anstrengende Jahresarbeit! Aber vor den Ferien treffen wir uns noch am 7. Juni im Kulturrathaus für das große Abschlusskonzert.

Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. und sein russischer Partner für Jugendaustausch - Kinderkunstschule №1 der Stadt Jekaterinburg werden an einer Konferenz des russisch-deutschen Jahres teilnehmen, die dem 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist: "Jugendaustausch - gegenseitiges Verstehen - gemeinsame Zukunft"

Alle Veranstaltungen des thematischen Jahres werden von der Bundesagentur für Jugendfragen in Russland und der "International Youth Center" in Moskau, gemeinsam mit der Stiftung "Deutsch-Russischer Jugendaustausch" in Hamburg organisiert und durchgeführt.

Die Konferenz zur Eröffnung des russisch-deutschen Jahres findet vom 4. bis 8. Juni 2015 in Moskau statt. Im Rahmen des Jahres finden zudem auch Fortbildungsseminare statt (in Deutschland: Herbst 2015; in Russland: Frühjahr 2016). Seminare helfen den Teilnehmern, gemeinsam themabezogene Projekte des Schüler- und Jugendaustausches zu planen, deren Inhalte und Methoden durchzudiskutieren. Abschlussveranstaltung des Jahres wird im Sommer 2016 in Deutschland stattfinden.

Am 17. Mai machte eine Gruppe des Kinder- und Elternzentrums KOLIBRI e.V. den traditionellen Mai-Ausflug ins Grüne.
Als Erstes haben wir Gönnsdorf erreicht.
Von Loschwitzer Höhe eröffnet sich ein herrlicher Blick auf südliche Hängen von Dresden.
In der Schlucht Wachwitzgrund fließt Kleinfluß Wachwitz.
Hier trafen wir eine alte Mühle vom Baujahr 1547.
Vom Ritterturm Wachbergschenke sahen wir Dresden, von Wäldern voll bedeckt.
Dresdner Fernsehturm begrüßte uns in seiner vollen (252 Meter hohen) Pracht.
Granit-Felsvorsprung der Agneshöhe bietet einen unvergesslichen Panoramablick über ganz Dresden.
Abschließend ging es bergab von der Agneshöhe zur Elbe, zur Fähre - so beendeten wir unsere Wanderung.