Eigentlich gab es am 18. Dezember 2016 zwei verschiedene Weihnachtsfeste vom "Kolibri" e.V.: am 10 Uhr für die Kleinsten, und dann noch eine Variante für die größeren Kids - am 12 und 15 Uhr.

Die angekündigte weihnachtliche Weltreise fand im Plenarsaal des Neuen Rathauses Dresden wirklich statt: es ging nach Indien, Russland und Deutschland. Dieses Abenteuer für Groß und Klein in deutscher und russischer Sprache hat auch aufgeklärt: die Märchenfiguren zeigten, wie im Süd-Osten, Norden und Westen Weihnachten und Neujahr gefeiert werden.

Die Darsteller Alexander Kosovtsev, Wladimir Tschurikow, Marianna Seeboth, Elina Lobko, Marina Mugenstein, Leonid Engel, Alexander Bürger und Susanne Uhlig hatten eine tatkräftige Unterstützung in kleinen Tänzern des Studios "Zauberland" gehabt.

Nach dem interaktiven Weihnachtsspektakel gab es in anderem Saal auch noch Reigen und Spiele; da konnten sich Kids richtig austoben, aber auch vorbereitete Gedichte dem Weihnachtsmann vortragen und Lider vorsingen. Und es gab Geschenke!

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit ZMO-Jugend e.V. mit Unterstützung von der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden organisiert und durchgeführt.

Mehr Bilder - auf unserer facebook-Seite

 

Es ist schon zur Tradition geworden: im Vorfeld von Weihnachten begrüsst „Kolibri“ e.V. bei sich Gäste aus sächsischen Schulen und Gymnasien. So besuchten unser Zentrum im Dezember 2016 die Achtklässler des J.-A. Hülße Gymnasiums Dresden und Auszubildende von BSZ Pirna, die Russischunterrischt haben.

Junge Leute lernten hier viel Neues und Interessantes über die Traditionen des Neujahr-Feierns in Russland. Sie formten selbst Pelmeni (russische Teigtaschen), bereiteten russische Fest-Salate zu, tranken Tee aus einem Samowar, spielten und hatten Spaß. Und als Krönung inszenierten sie gemeinsam russische Wintermärchen "Snegurotschka" und "Väterchen Frost".

 

Um den Flüchtlingsfamilien mit Kindern zu zeigen, wie in Deutschland kulturell die Vorweihnachtszeit gefeiert wird, hat Begegnungsstätte Asyl-Sozial am 13. Dezember ein Fest in Gorbitz organisiert.
Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Kinder- und Elternzentrums KOLIBRI e.V. haben dazu auch viel beigetragen. Ein kuschliger Renntier und zwei lustige Clowns haben für gute Stimmung gesorgt - mit Musik, Tanz, Spiel und ein bisschen Zirkus. Mit den Kindern wurde gebastelt - typische Weihnnachtsvorberetungen wie Postkarten und Tannenbaumschmuck aus Papier und Pappe.

Beim Teetrinken mit Stohlen und Plätzchen konnten Kinder aus Syrien, Iran, Irak, Afganistan und Tschetschenien einheimische Kids kennenlernen. Zum Fest wurde eine ganze Schulklasse eingeladen, die schon im Vorfeld des Festes Geschenke für neue Freunde fleißig eingepackt hat. Natürlich gab es viel Begeisterung bei der Geschenkübergabe. Auch Eltern haben sich im weihnachtlich geschmückten Mensasaal der Volkssolidarität gut gehen lassen: sie unterhielten sich gelassen bei Tee und Gebäck.

Im Oktober 2016 wurde für Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch eine Reise in die nördliche Hauptstadt Russlands St. Petersburg organisiert.

Zweck der Reise war Besichtigung kultureller und historischer Sehenswürdigleiten.

Folgende Führungen hat es gegeben:

- Bus-Tour "Großer St. Petersburg": Stadtbaugeschichte, Besichtigung architektonischen Ensembles des Zentrums: Plätze und Brücken, die Sphinx, Wassiljewski-Insel, Schlossplatz, St. Isaak-Platz, Newski-Prospekt, Katharina II. - Denkmal, Alexandrinski-Theater, der eherne Reiter.

- Peter und Paul Festung: Festungsführung, Zarenzimmer der Peter-und-Paul-Kathedrale, Grab des kaiserlichen Hauses Romanow, Gefängnis in der Trubetskoy Bastion, Ablösung der Ehrenwache, Kanonenschuss mittags.

- Hermitage (eine der größten und bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt): Prunkräume des Winterpalastes, Ausstellung der westeuropäischen Malerei + eine Stunde Freizeit im Museum für selbständige Besichtigung der Exposition;

- Busausflug nach Peterhof - Großer Palast mit Park

- Bus-Tour zum "Zarendorf" im Städtchen Puschkin (Denkmal der Weltarchitektur und Landschaftskunst des XVIII. - Anfang des XX. Jahrhunderts): Lyzeum, Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer, Parkanlage des Zarendorfes.

- Bus-Tour zum Staatlichen Museum "Pawlowsk": Sommerpalast des Kaisers Paul I. und Park Pawlowsk.

- Russisches Museum für Völkerkunde: ein Rundgang durch die Ausstellung "Ethnographie Russlands und der Nachbarstaaten".

- Bus-Tour "Schlösser und ihre Herren": Führung in die Schlösser und Herrenhäuser von St. Petersburg, die Romanows Geschichte besonders ausmachen.

- Isaakskathedrale: Museumsführung mit dem Aufstieg auf die Kolonnade.

Täglich stand den Reiseteilnehmern auch genügend Freizeit zur Verfügung - für selbständige Spaziergänge in der Stadt, Shopping u.s.w. Beim schönen Frühlingswetter hat das Ganze doppelt so viel Spass gemacht.

5-jähriges Jubiläum des Tanzstudios "Zauberland" wurde am 6. November 2016 gefeiert - mit dem ca. dreistündigem kunterbunten Schow "TANZREISE ins ZAUBERLAND" im vollen Saal des Dresdner Boulevardtheaters. Junge Tänzerinnen und Tänzer haben dem Publikum neden den bereits bekannten Tänzen auch neun neue Choeografien vorgestellt - und debei, wie immer, ihr Bestes gegeben.

"...Die Tanzgruppe trägt mit Recht den Namen "Zauberland". Sie hat gestern bestimmt jeden Zuschauer verzaubert. Es war eine wunderbare Veranstaltung und die Kinder und alle Organisatoren haben große Anerkennung für diese großartige Show verdient. ..." - so Carola Flehmer, Zuschauerin.

Auch die Choriografen des Studios - Elena und Wassili - haben die Gäste des Jubiläums mit einem schönen Paartanz in den romantischen Bahn gezogen. Als Verstärkung gab es zudem feueriges Minikonzert vom Ensemble „Balalaika“.   

Mehr Bilder - auf unserer Facebook-Seite

Wie alles begann
Am 1. November 2011 begann junge Tanzlehrerin Elena Rusol, die ihre drei Choreographie-Diplome mit Auszeichnung aus ukrainischer Stadt Herson nach Dresden mitgebracht hatte,  im Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. Tanz zu unterrichten. Das Tanzstudio bekam den Namen "Zauberland" und gewann schnell neue Teilnehmer. Heute kommen ins Studio zum Tanzen mehr als fünfzig Kinder und Jugendliche im Alter vom 6 bis 14 Jahren, und zum Repertoire gehören über 25 Tänze. Es sind Tänze verschiedener Nationen (russische, weißrussische, jüdische, deutsche, polnische etc.) und Stilrichtungen (von klassischen bis zu modernen Choreos). Die Tanzgruppe nahm an diversen sächsischen Kunstfestivals teil und hat öffters Auftritte bei vielen städtischen und regionalen Veranstaltungen. Inzwischen wird auch für Erwachsene ein Tanzkurs angeboten.

80 Schüler des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz machten sich kürzlich auf den Weg in die Landeshauptstadt zum Russisch-Aktionstag. Dort begaben sich die Sechstklässler auf eine kulinarische Russlandreise. Die Siebentklässler gestalteten ihre malerische Russlandreise selbst - mit Plakaten zum Thema "Farbe und Freizeit". Und die 8. Klasse ging auf touristische Entdeckungsreise nach Russland, sammelte Material zu großen Städten und einzelnen Gebieten des Landes. Die Arbeit in kleinen Projektgruppen machte Spaß und am Ende erhielten die Besten kleine Preise.

Dank des Gymnasiums gilt der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch gGmbH und dem Kolibri e.V., die diesen Aktionstag ermöglichten.

Parallel zum Aktionstag fand die 8. sächsische Regionalrunde des 9. Bundescups "Spielend Russisch lernen" statt. Prominente Gäste - Justizminister Sebastian Gemkow und Herr Dr. Thomas von Ardenne begrüßten die Schüler. Kamenzer Teilnehmer Robert Wehnert und Ari Schönfelder erreichten erfolgreich die zweite Spielrunde, mussten sich aber den am Ende Erstplatzierten geschlagen geben. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, Robert und Ari!