Das Märchen „Die Eiskönigin“ lässt wahrscheinlich Jeden - seit der Kindheit an - an den Sieg der Wärme über Kälte denken, - sowie der Frühling über kalte Winterschönheit. Kein Wunder, dass gerade diese Geschichte ausgesucht wurde, um mit jungen Teilnehmern des Feriencamps (13. - 17. Februar 2017) inszeniert zu werden. Unvergessliche Charaktere wie Gerda, Kai, kleine Räuberin u.a.m. haben die Kids mithilfe ihrer Leiterin Ludmilla Müller (Theaterstudio "Buratino") auf improvisierte Bühne gebracht.

Am 7. Februar 2017 präsentierten stolz die Kids von der 102. Grundschule "Johanna" ihren Lehrern, Eltern und Kollegen von der Horte eine rissischssprachige Inszenierung: das Märchen „Der Wolf und der Fuchs“. Das Theaterstück fanden alle sehr gut: man konnte eben sehen, wie viel Arbeit hinter kleiner Premiere steckt.

Die Theaterproben waren Teil der russischen AG, wobei die Kleinschüler jeden Dienstag russische Kultur sowie russische Sprache kennenlernten - zusammen mit den Kinderpädagogen des Kinder- und Elternzentrums KOLIBRI e.V.. In solchen AG-Stunden verwendet man verschiedene Unterrichtsmethoden, unter anderem auch Spiele und Theaterworkshops.

Wir wünschen den Schülern und ihren Pädagogen gutes Gelingen - sowie sprachlich als auch theatralisch!

Vom 3. bis zum 11. Dezember 2016 wurde in Dresden das vorweihnachtliche kreative Feriencamp "Quellen der Kunst" durchgeführt, das als Teil des internationalen Bildungsprojektes "Art-Generation: Deutschland – Russland" im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres des Jugendaustausches 2016/2017 organisiert wurde.

Zum Feriencamp gehörten diesmal: 15 Schüler aus Russland – von den Jugendkunstschulen № 1 und № 2 sowie vom Kunststudio "Matisse" (Stadt Jekaterinburg), von der Jugendkunstschule des Städtchens Borowitschi, (bei Nowgorod), und 15 Kunstschüler vom Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. (Dresden).

Kreatives Feriencamp wurde nicht nur als ein Open-Air in Dresden für junge Künstler aus Russland konzipiert, sondern - in 1. Linie - als ein Kultur- und Bildungsprojekt, wobei kulturelle Erbe Europas jungen Menschen aus RF näher gebracht wird, sowie russische Kulturgeschichte - den deutschen Kindern.

Advent und Weihnachten zu feiern ist in Deutschland besonders beliebt – und das sieht man überall auf den Straßen: leuchtende Girlanden, Engel und Sterne in den Fenstern glitzernd, rotierenden Pyramiden und Weihnachtskränze mit Kerzen.... So wurden unsere Gäste aus Russland von der ersten Minute ihres Aufenthaltes in Dresden an von der feierlichen Stimmung mitgerissen.



Neben Dresden besuchten Kids und Jugendliche auch naheliegende sächsische Städtchen: kleine mittelalterliche Stadt Kamenz, Heimat von Gotthold Lessing; silberne „Hauptstadt“ Europas des 18. Jahrhunderts - Freiberg; Heimat des europäischen Porzellans und ehemalige Hauptstadt Sachsens - Meißen.

Junge Künstler besuchten das Stadtmuseum Dresden und Kunstgalerie Alte Meister, Freiberger Dom St. Marien und Freiberger Mineralien-Museum der TU Bergakademie (wo seinerzeit russischer Gelehrte Lomonossow studiert hatte), mittelalterliche Albrechtsburg in Meißen (wo ursprünglich die Porzellanfabrik untergebracht war) und waren beim Orgelkonzert in der Klosterkirche St. Annen.

Im Rahmen des Bildungsprogramms nahmen Kids an der Diskussion "Von Andrei Rubljow zu El Greco" und am Workshops für zeitgenössische Kunst teil. Sie bereiteten sich auch aktiv für die festlichen Veranstaltungen vor: bastelten Weihnachtskarten und Tannenbaumschmuck. Junge Künstler verpassten auch die Gelegenheit nicht, ihre Weihnachtmotive bzw. Skizzen in Pastell zu machen.

Auch Abschlussveranstaltung war sehr bedeutend: Finissage der Ausstellung "Kunstquelle", die die besten Open-Air-Arbeiten der Teilnehmer des sommerlichen kreativen Feriencamps - 2016 (fand in Susdal statt) zeigte. Die Ausstellung präsentierte rund 70 Werke von Kids aus Jekaterinburg, Pokrow, Borowitschi, Dresden, Leipzig und Kamenz. Treffen alter Freunde und eine besondere vorweihnachtliche Stimmung, die im Feriencamp herrschte, ergänzt durch Live-Kommunikation mit St. Nikolaus und Weihnachtsmann, versetzten alle Beteiligten in eine wunderschöne Atmosphäre voller Magie, Freundschaft, Glauben an Wunder und Erfüllung der Wünsche.

Seit schon sechs Jahren verbindet das Projekt "Art-Generation: Deutschland – Russland" jungen Künstler von Jekaterinburg und Dresden. Der Veranstalter der Treffen von der deutschen Seite ist Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V., von der russischen Seite - Jekaterinburger Jugendkunstschule № 1. Kultur- und Bildungsprogramme für junge Künstler wurden diesmal durchgeführt von den Projektleitern: Nadeschda Weselova, Tatjana Archipowa, Olga Melnikow, Dimitri und Elena Krause.

Eigentlich gab es am 18. Dezember 2016 zwei verschiedene Weihnachtsfeste vom "Kolibri" e.V.: am 10 Uhr für die Kleinsten, und dann noch eine Variante für die größeren Kids - am 12 und 15 Uhr.

Die angekündigte weihnachtliche Weltreise fand im Plenarsaal des Neuen Rathauses Dresden wirklich statt: es ging nach Indien, Russland und Deutschland. Dieses Abenteuer für Groß und Klein in deutscher und russischer Sprache hat auch aufgeklärt: die Märchenfiguren zeigten, wie im Süd-Osten, Norden und Westen Weihnachten und Neujahr gefeiert werden.

Die Darsteller Alexander Kosovtsev, Wladimir Tschurikow, Marianna Seeboth, Elina Lobko, Marina Mugenstein, Leonid Engel, Alexander Bürger und Susanne Uhlig hatten eine tatkräftige Unterstützung in kleinen Tänzern des Studios "Zauberland" gehabt.

Nach dem interaktiven Weihnachtsspektakel gab es in anderem Saal auch noch Reigen und Spiele; da konnten sich Kids richtig austoben, aber auch vorbereitete Gedichte dem Weihnachtsmann vortragen und Lider vorsingen. Und es gab Geschenke!

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit ZMO-Jugend e.V. mit Unterstützung von der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden organisiert und durchgeführt.

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Es ist schon zur Tradition geworden: im Vorfeld von Weihnachten begrüsst „Kolibri“ e.V. bei sich Gäste aus sächsischen Schulen und Gymnasien. So besuchten unser Zentrum im Dezember 2016 die Achtklässler des J.-A. Hülße Gymnasiums Dresden und Auszubildende von BSZ Pirna, die Russischunterrischt haben.

Junge Leute lernten hier viel Neues und Interessantes über die Traditionen des Neujahr-Feierns in Russland. Sie formten selbst Pelmeni (russische Teigtaschen), bereiteten russische Fest-Salate zu, tranken Tee aus einem Samowar, spielten und hatten Spaß. Und als Krönung inszenierten sie gemeinsam russische Wintermärchen "Snegurotschka" und "Väterchen Frost".

 

Um den Flüchtlingsfamilien mit Kindern zu zeigen, wie in Deutschland kulturell die Vorweihnachtszeit gefeiert wird, hat Begegnungsstätte Asyl-Sozial am 13. Dezember ein Fest in Gorbitz organisiert.
Ehrenamtliche und Mitarbeiter des Kinder- und Elternzentrums KOLIBRI e.V. haben dazu auch viel beigetragen. Ein kuschliger Renntier und zwei lustige Clowns haben für gute Stimmung gesorgt - mit Musik, Tanz, Spiel und ein bisschen Zirkus. Mit den Kindern wurde gebastelt - typische Weihnnachtsvorberetungen wie Postkarten und Tannenbaumschmuck aus Papier und Pappe.

Beim Teetrinken mit Stohlen und Plätzchen konnten Kinder aus Syrien, Iran, Irak, Afganistan und Tschetschenien einheimische Kids kennenlernen. Zum Fest wurde eine ganze Schulklasse eingeladen, die schon im Vorfeld des Festes Geschenke für neue Freunde fleißig eingepackt hat. Natürlich gab es viel Begeisterung bei der Geschenkübergabe. Auch Eltern haben sich im weihnachtlich geschmückten Mensasaal der Volkssolidarität gut gehen lassen: sie unterhielten sich gelassen bei Tee und Gebäck.