Kultur Aktiv und Kolibri senden vom 03.-10. Oktober 2016 12 Jugendliche nach Georgien. Beim Kennenlerntreffen am Freitag, den 19.08.2016 waren die meisten Jugendlichen mit ihren Eltern da, um aktuelle Informationen über die Rise zu bekommen, einen Film über unsere Partnerschule, das Alexander-Gurtsky-Gymnasium, zu sehen, und um sich gegenseitig kennenzulernen. Wir denken, dass wir alle gut eingestimmt sind und uns schon sehr auf die Reise freuen!

Die zwölf Jugendlichen (12-16 Jahre) aus Dresden und Umland werden in den Herbstferien, vom 03. – 10. Oktober 2016, an einer betreuten Begegnungsreise nach Zugdidi in Georgien teilnehmen. Dort lernen sie Gleichaltrige vom Alexander-Gurtsky-Gymnasium kennen und verbringen mit ihnen eine Woche mit Workshops und Exkursionen. Es geht darum, Vorurteile abzubauen und Offenheit im Umgang mit anderen zu erlernen.

In den Osterferien 2017 werden uns dann die georgischen Jugendlichen in Dresden besuchen. Die Begegnung ist offen für Teilnehmer mit leichten Behinderungen.

Zeitraum: 03.-10.10.2016

Ort: Zugdidi, Georgien (Reise ab Dresden)

Organisation & Kontakt: Kultur Aktiv e.V., in Kooperation mit Kinder- und Elternzentrum Kolibri e.V. & Association Merkuri, Zugdidi/GE.

www.kulturaktiv.org
www.kolibri-dresden.de
www.merkuri.org.ge/en

Das Projekt “Prejudices Visual Catalogue” wird gefördert von der Stiftung EVZ im Rahmen des Programms EUROPEANS FOR PEACE.

Man sagt, bei einem gemeinschftlichen Abendessen steige die Solidarität eines Teams um 17 %. Ist ja interessant, um wie viel steiпt dann der Teamgeist bei gemeinsamen Aktivitäten, wie Wanderungen? Oder gar auf dem Wasser..? Jederhat ein Ruder in den Händen, und es hängt von jedem Einzelnen ab, ob das Boot ruhig dahingleitet oder sich im Kreise dreht. „Linke Seite, warum seid ihr eingefroren!? Dima, leg los! Wir werden überholt!“ - solche und ähnliche Sprüche konnte man am 2. Wochenende von August zwischen Schmilka und Königstein hören. Lehrer, Eltern und natürlich Kolibri-Kids fuhren Elbe flussabwärts, und jedes Kind fühlte sich als Kapitän und winkte den Leuten am Land erhobenen Hauptes. Wir freuen uns auf die nächste Bootfahrt und hoffen, dass unsere Flotte wächst!

 

Vom 19. bis 26. Juli 2016 wird in der russischen Stadt Susdal von der Jekaterinburger Jugendkunstschule № 1 ein kreatives Feriencamp namens "Die Quellen" organisiert und durchgeführt, das ein Teil des internationalen Bildungsprojektes"Art-Generation: Deutschland – Russland" im Rahmen des außerschulischen Jugendaustausches sein wird.

Projektpartner
von der deutschen Seite ist wie immer Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. (Dresden, Deutschland).

Kreative
s Feriencamp "Die Quellen" wird diesmal innerhalb des Deutsch-Russischen Jahres des Jugendaustausches 2016/2017 stattfinden, das im Juni 2016 verkündet wurde.

Das Team des Kreativen Feriencampszum Thema "Quellen der Kunst. Gegenseitige Einflüsse und Inspirationen deutscher und russischer Künstlern" wird bestehen aus:

einer russischen Gruppe:
-
Jugendkunstschule № 1 (Stadt Jekaterinburg)
32 junge Künstler + 3
Betreuer
- Studio "
Wir zeichnen" (Stadt Pokrow)
7 junge Künstler + 1
Betreuer
und
einer Gruppe aus Deutschland:
-
Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. (Dresden)
15 Kinder, 2
Betreuer

Campteilnehmer insgesamt:
• 54 Kinder
• 6
Betreuer

Finanzielle Unterstützung des Projekts liegt bei der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch(Deutschland).

Das 10-jährige Jubiläum der Koordinierungsbüros im deutsch-russischen außerschulischen Jugendaustausch war nicht nur ein guter Anlass mit Partnern und Freunden zu feiern, sondern auch den Blick nach vorn zu richten. Bei der bilateralen Trägerkonferenz, die wir mit unserem russischen Partnerbüro vom 8. – 12. Juni in Moskau durchgeführt haben, standen die Weiterentwicklung des Austauschs, die Stärkung von bestehenden Partnerschaften sowie die Frage nach mehr Anerkennung und Öffentlichkeit für den Austausch im Fokus.

Nach einer allgemeinen Einschätzung zur Lage des deutsch-russischen Jugendaustauschs durch den Geschäftsführer der Stiftung, Thomas Hoffmann, und die Leiterin des russischen Koordinierungsbüros für den Jugendaustausch mit Deutschland, Dina Sokolowa, fand mit den Teilnehmenden ein intensiver Erfahrungsaustausch zur aktuellen Visapraxis statt. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass das neue Visaverfahren für die Beantragung von Visa nach Deutschland den Jugendaustausch erschwert.

In drei Workshops konnten sich anschließend die Teilnehmenden mit verschiedenen Instrumenten und Methoden im deutsch-russischen Jugendaustausch in Praxis und Theorie vertraut machen:

Im ersten Workshop wurde das deutsch-russische Onlineportal «Projektwelt – мир проектов» vorgestellt, das bei der Planung und Organisation der Austauschprojekte unterstützen kann. Ein weiterer Workshop beschäftigte sich mit Öffentlichkeitsarbeit für Austauschprojekte. Im dritten Workshop ging es um Sprachanimation im Austausch und darum, wie mit Hilfe dieser Methode Hemmungen und Sprachbarrieren unter den Teilnehmenden abgebaut werden können.

Bei einem Open Space am zweiten Konferenztag konnten die Teilnehmenden eigene Themen einbringen und sich in Kleingruppen dazu austauschen.

Von deutscher Seite waren neben Vertreterinnen und Vertretern der Jugendhilfe auch zwei der vier Gesellschafter vertreten: Frau Antje Sember, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und damit den zentralen Geldgeber für den Außerschulischen Austausch vertrat, sowie Dr. Herbert Wiedermann, der die von der Freie und Hansestadt Hamburg Vertrat.

Die russische Seite war mit unterschiedlichsten Vertreterinnen und Vertretern aus der Zivilgesellschaft und von staatlichen Akteuren vertreten – sowohl Teilnehmende aus den Regionen, als auch aus den Strukturen der Jugendarbeit der beiden wichtigsten Zentren (Moskau und St. Petersburg) waren dabei. In intensiven Gesprächen mit den deutschen Partnern konnten verschiedene neue Projekte entwickelt und die bereits durchgeführten ausführlich ausgewertet werden.

So wurden die Ergebnisse einer erfolgreichen fünfjährigen Zusammenarbeit zwischen Dresden und Jekaterinburg (Bildungsprojekt "Art-Generation: Deutschland - Russland") von den Leiter von beiden Seiten präsentiert: von Nadeschda Weselowa (Kinderkunstschule № 1 in Ekaterinburg, Russland) und Dmitri Krause (Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. in Dresden , Deutschland).

Insgesamt war die Konferenz von gegenseitigem Verständnis und einer großen Bereitschaft zum Dialog geprägt, die allen Anwesenden einen Motivationsschub für die weitere Zusammenarbeit verschaffte.

Zu der offiziellen Konferenz-Bildergalerie  (Moskau, 9. Juni 2016)

Premiere des musikalischen Spektakels "Mary Poppins" vom Theaterstudio "Buratino", die am 5. Juni 2016 auf der Bühne des Theaterhauses Dresdner Kabarett Breschke & Schuch gezeigt wurde,  hat uns, den Zuschauern, praktisch eine Tür in den Sommer aufgemacht.

"Mary Poppins" von „Buratino“ ist eine exzentrisch-musikalische Phantasie mit wunderschönen Liedern und lustigen Tänzen; die hat Charme der Travers-Bücher  nicht verloren. Das ist eine Geschichte, die nicht nur für Kinder gedacht ist, sondern für alle, die es immer noch nicht vergelernt haben, an Wunder, Freundschaft und das Gute zu glauben.

"Mary Poppins" öffnet dem Publikum eine Welt voller außergewöhnliche Charaktere und grelle Farben. Neben den Darstellern - Kindern sind auch ihre Pädagogen auf der Bühne: Dimitri Krause, Irina Chomenko und die Leiterin des Theaterstudios Ludmila Müller (als Lady Mary).

Im Theaterstudio "Buratino" erwerben junge Teilnehmer ihr Wissen und Können aus verschiedenen Bereichen, - sei es Schauspielkunst, Bühnensprache, Gesang oder Choreographie. Ein wichtiges Begleitziel des Theaterprozesses ist hier Training der russischen Sprache. Im Stück "Mary Poppins" gibt es jede Menge Songs, die im Chor gesungen werden. Alle Songtexte, manchmal auch ziemlich schwierige, haben kleine Schauspieler mit großer Begeisterung gelernt. Weil das Theater eben Spaß macht!

Im Theaterstück gab es auch Lieder aus der Heimat des Märchens - also Englischsprachige. Die sang uns Ensemble "Joy" vor, der vor Kurzem in "Kolibri" e.V. von der Englisch- und Gesanglehrerin Tatjana Grunemann gegründet war.

Also, Studios und AGs von "Kolibri" e.V. warten ungeduldig auf neue kreative Teilnehmer, und wir, die Zuschauer – auf neue tolle Theaterstücke.

Mai 2016 war in „Kolibri“ e.V. zu einem Poesie-Monat geworden. Für mich und meine Schüler (Klasse 2B) war es eine gute Gelegenheit, unsere Lieblingsgedichte mit Ihnen zu teilen. In dieser Gruppe hören alle Kinder gerne zu, wenn Gedichte vorgelesen werden, lernen sie auch selbst auswendig und tragen sievor der Kamera vor. Na gut, wir arbeiten noch daran, Gedichte rein und mit richtigem Ausdruck vorzutragen. Doch das Wichtigste ist, dass Kids Interesse zeigen und russische Poesie kennen lernen wollen, wobei die Eltern nicht die letzte Rolle spielen.

Liebe Eltern! Damit Ihr Kind russische Literatur lieben und ganzen Reichtum der russischen Sprache mitkriegen kann, sodass ihm Lesen Freude bereitet, empfehlen wir Ihnen, dem Kind Werke folgender Kinderdichter vorzulesen: S. Marschak, S. Michalkow, B. Sachoder, A. Usatschew, I. Tokmakova, Yu.Morits, R. Mucha, V. Lewin, E. Moshkowskaja, A. Barto, E. Blaginina, G. Sapgir, V. Lunin, D. Harms, R. Seff, J. Akim, B. Berastow, I. Piwowarowa, E. Schim, S. Tscherny, E. Lipatowa, V. Orlow, M. Jasnow u.a.m..

Vergessen Sie nicht: keine Hörbücher können ihre persönliche Kommunikation und Empathie ersetzen. Versuchen Sie möglichst, ihren Kindern selbst vorzulesen. Lesen soll man nicht eintönig, sondern mit Spaß und Gefühl. Nehmen Sie dafür Bücher, die Sie selbst gut finden. Also aus einem Buch, das Sie eindeutig nicht mögen und nichtmal interessant finden, - bitte auch nicht vorlesen. Wählen Sie nur Bücher mit guten Abbildungen aus (zum Beispiel, von den Künstlern wie Suteew, Tschizhikow, Wasnezow etc.). Aus Lieblingswerken Ihrer Familie sammeln Sie eine Hausbibliothek, und bringen Sie Ihrem Kind ordentlichenUmgang mit den Büchernbei. Tauschen Sie Eindrücke vomGelesenen untereinander aus, und Sie werden feststellen, dass das Kind die Welt auf seine eigene Weise sieht, und Sie können von ihm jede Menge lernen.

Viel Erfolg, Evgenia Urich