5-jähriges Jubiläum des Tanzstudios "Zauberland" wurde am 6. November 2016 gefeiert - mit dem ca. dreistündigem kunterbunten Schow "TANZREISE ins ZAUBERLAND" im vollen Saal des Dresdner Boulevardtheaters. Junge Tänzerinnen und Tänzer haben dem Publikum neden den bereits bekannten Tänzen auch neun neue Choeografien vorgestellt - und debei, wie immer, ihr Bestes gegeben.

"...Die Tanzgruppe trägt mit Recht den Namen "Zauberland". Sie hat gestern bestimmt jeden Zuschauer verzaubert. Es war eine wunderbare Veranstaltung und die Kinder und alle Organisatoren haben große Anerkennung für diese großartige Show verdient. ..." - so Carola Flehmer, Zuschauerin.

Auch die Choriografen des Studios - Elena und Wassili - haben die Gäste des Jubiläums mit einem schönen Paartanz in den romantischen Bahn gezogen. Als Verstärkung gab es zudem feueriges Minikonzert vom Ensemble „Balalaika“.   

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Wie alles begann
Am 1. November 2011 begann junge Tanzlehrerin Elena Rusol, die ihre drei Choreographie-Diplome mit Auszeichnung aus ukrainischer Stadt Herson nach Dresden mitgebracht hatte,  im Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. Tanz zu unterrichten. Das Tanzstudio bekam den Namen "Zauberland" und gewann schnell neue Teilnehmer. Heute kommen ins Studio zum Tanzen mehr als fünfzig Kinder und Jugendliche im Alter vom 6 bis 14 Jahren, und zum Repertoire gehören über 25 Tänze. Es sind Tänze verschiedener Nationen (russische, weißrussische, jüdische, deutsche, polnische etc.) und Stilrichtungen (von klassischen bis zu modernen Choreos). Die Tanzgruppe nahm an diversen sächsischen Kunstfestivals teil und hat öffters Auftritte bei vielen städtischen und regionalen Veranstaltungen. Inzwischen wird auch für Erwachsene ein Tanzkurs angeboten.

80 Schüler des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums Kamenz machten sich kürzlich auf den Weg in die Landeshauptstadt zum Russisch-Aktionstag. Dort begaben sich die Sechstklässler auf eine kulinarische Russlandreise. Die Siebentklässler gestalteten ihre malerische Russlandreise selbst - mit Plakaten zum Thema "Farbe und Freizeit". Und die 8. Klasse ging auf touristische Entdeckungsreise nach Russland, sammelte Material zu großen Städten und einzelnen Gebieten des Landes. Die Arbeit in kleinen Projektgruppen machte Spaß und am Ende erhielten die Besten kleine Preise.

Dank des Gymnasiums gilt der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch gGmbH und dem Kolibri e.V., die diesen Aktionstag ermöglichten.

Parallel zum Aktionstag fand die 8. sächsische Regionalrunde des 9. Bundescups "Spielend Russisch lernen" statt. Prominente Gäste - Justizminister Sebastian Gemkow und Herr Dr. Thomas von Ardenne begrüßten die Schüler. Kamenzer Teilnehmer Robert Wehnert und Ari Schönfelder erreichten erfolgreich die zweite Spielrunde, mussten sich aber den am Ende Erstplatzierten geschlagen geben. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch, Robert und Ari!

«Prejudices Visual Catalogue»
Zugdidi, 03.10.16-05.10.16

Am 03. Oktober reisten 12 Jugendliche in das sonnige Georgien um dort mit georgischen Schülern am Projekt „Prejudices Visual Catalogue“ teilzunehmen.

Gestern kamen die deutschen Teilnehmer geschafft – aber auch glücklich – wieder in Dresden an. Es war eine spannende Zeit mit intensivem Kontakt mit den georgischen Partnern. Eine Zeit voller Gespräche und Workshops, gemeinsamer Erlebnisse mit den Austauschkindern und den Menschen vor Ort allgemein. Und ganz nebenbei sind so viele Freundschaften entstanden.

Die Idee, junge Menschen – jenseits von Vorurteilen – zusammenzubringen konnte realisiert werden und war ein großer Erfolg.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die erlebte Gastfreundschaft unserer georgischen Freunde und freuen uns schon auf ihren Gegenbesuch in Dresden während der Osterferien 2017! :-)

Das Hauptthema des Projekts ist Diskriminierung – verschiedene Arten von Diskriminierung und Wege dagegen anzukämpfen. Des Weiteren gehört auch Toleranz zu den bearbeiteten Themen – um genau zu sein, die genaue Definition von Toleranz und auch wie man wirklich tolerant leben kann. Die ersten zwei Tage waren dem einander Kennenlernen und dem Aufstellen von Kommunikationsregeln gewidmet. Man kann wirklich sagen, dass aus zwei sich fremden Gruppen ein Dream Tream wurde. All dies natürlich nur durch die georgische Leiterin Laliy, die eine Vielzahl an Spielen, die das gegenseitige Verstehen und den Teamgeist förderten. Als funktionierende Gruppe ist es um einiges einfacher in Themen wie Diskriminierung und Toleranz einzutauchen. In den Tagen danach waren die Themen etwas ernster. Natürlich wurde immer noch spielerisch gelernt, nur lag der Fokus diesmal nicht auf dem gegenseitigen Kennenlernen sondern dem Lernen neuer Dinge über Diskriminierung und Toleranz.

Zweifellos handelt es sich hierbei keineswegs um einfache, dafür aber sehr aktuelle Fragestellungen. Kennengelernt werde sie durch Spiele mit vielen interaktiven Elementen, kreativen Aufgaben und andere Aktivitäten, die mit Spaß verbunden sind. Eines der wichtigsten Dinge in diesem Projekt ist, dass die Kinder lernen sich einander zuzuhören und sich zu verstehen, obwohl sie drei verschiedene Sprachen sprechen – Russisch, Deutsch und Georgisch. Zudem gab es einen Ausflug ans Schwarze Meer, um sich auszuruhen und etwas zu entspannen – in Georgien waren es um diese Zeit 30 Grad! Hinzu kommen reife Dattelpflaumen und Feijoa, freundliche Menschen und leckere nationale Gerichte!

Fotos: Elena Pagel
Das Projekt “Prejudices Visual Catalogue” wird gefördert von der Stiftung EVZ im Rahmen des Programms EUROPEANS FOR PEACE.

Ausstellung "KUNSTQUELLE"
30. September - 10. Dezember 2016
im Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. (EG)

Es werden Arbeiten (Malerei un Grafik) von jungen Künstlern aus der Stadt Jekaterinburg (Russland) ausgestellt, die am kreativen Feriencamp des internationalen Bildungsprojektes "Art-Generation: Deutschland – Russland" vom 19. bis 26. Juli 2016 in der russischen Stadt Susdal zusammen mit jungen DresdnerInnen teilgenommen haben.

Angehende Künstler gingen den Ursprüngen der russischen Kunst auf die Spur, in dem sie sich gegenseitige Einflüsse und Inspirationen deutscher und russischer Künstlern näher angeschaut haben. Susdal, ein altrussisches Städtchen von großer Schönheit und einer seltenen Harmonie, prägt die meisten Bilder der Ausstellung.

Auch persönlich werden die Künstler - Jugendliche aus Jekaterinburg - auf der Ausstellung präsent sein. Sie kommen zu Besuch im Dezember, zur Finissage, um neu gewonnene Freunde zu besuchen, gestandene Künstler Dresdens kennen zu lernen und gemeinsam zu malen, aber auch um Weihnachten als Inbegriff europäischer Identifikation bzw. das Brauchtum um Weihnachten emotional zu erleben.

Finanzielle Unterstützung des Projekts liegt bei der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (Deutschland).

26. Interkulturelle Tage verliefen in Dresden zwischen dem 18. September und dem 2. Oktober 2016. Die Kunstformationen des Zentrums "Kolibri" haben dabei aktiv mitgewirkt. Tanzstudio "Zauberland" durfte zum Beispiel bei der festlichen Eröffnung der IKT-2016 mit dem Dirk Hilbert und anderen prominenten Gästen im Plänarsaal des Dresdner Rathauses auftreten.

Am 24. September, beim traditionellen Interkulturellen Straßenfest, wo Dresdner Vereine und Initiativen für ein buntes Bühnenprogramm sowie kulinarische Kostproben aus aller Welt sorgen, waren unsere kleine Tänzer auch dabei. Da konnte "Zauberland" sein Bestes zeigen - darunter auch neu einstudierte Choreografien in den neuen modernen Bühnenoutfits! Und Kolibris Ensemble "Balalaika" gab ein wie immer hoch professionelles unvergeßliches Konzert. Das gesamte Kolibri-Programm auf der ofenen Bühne hat eine ganze halbe Stunde gedauert.

Aber auch Erwachsene - Theater- und Kunstpädagogen des Zentrums "Kolibri" - haben sich ganz schön ins Zeug gelegt. So zeigten uns die Leiter des Theaterstudios "Buratino" Ludmila Müller, Dimitri Krause und Irina Chomenko am 25. September eine Premiere: ein interaktives Märchenspäktakel. Es wurde viel gespielt, gelacht, aber auch was dazu gelernt - zum Beispiel aus der russischen Folklore.

Und am 29. September lernten große und kleine Teilnehmer der Werkstatt "TUMAR – ein kasachischer Talisman" ein Stück kasachische Volkskunst kennen. Unter der Leitung der Pädagogen des Kunststudios wurde an einem traditionellen Talisman aus Leder gebastelt.

Am 23. September 2016 wurde im Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiumn Dresden das traditionelle Integrations-Schachturnier für Kinder und Erwachsene durchgeführt. Im Kinder-Turnier waren die kleinen Schachspieler von "Kolibri" beteiligt: Misha Britner, Fjodor Dalakov, Sawa Zhukovsky, Ruslana Bondar und Maria Rumin.

Es waren drei Stunden anstrengender Kampf - dabei zum ersten Mal mit den für Kinder frustrierenden Schachuhren! Aber auch wenn nicht alles so verlief wie erwünscht, alle waren guter Dinge und keiner weinte beim Verlieren (was bei uns manchmal passiert). Und Ruslana Bondar rangierte sogar auf Platz 1 unter den Mädchen!