"Balalaika geht auf Reisen" - so hieß bunte Veranstaltung der Reihe „Dresdner Schulkonzerte“, die am 19. Mai 2017 im Kulturrathaus stattfand. Es gab sogar zwei Konzerte nacheinander - um 8.45 und 10.15 Uhr. Organisiert wurde das Ganze von HSKD e.V. - und durchgeführt vom Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V.

Tolle Dresdner Schauspielerin Karolina Petrowa schlüpfte in die Rolle einer zwölfjährigen deutschen Austauschschülerin, die in Russland einen Straßenmusiker kennenlernt. So nahmen Karolina und Ensemble Balalaika die Dresdner Dritt- und Viertklässler auf eine spannende musikalische Reise mit - zu den Ursprüngen der russischen Folklore. Junge MusikerInnen zeigten, was man auf einer nur dreisaitigen Balalaika alles spielen kann: russische Folklore, Klezmer und mitreißende Tänze vom Balkan. Und junge TeilnehmerInnen des Tanzstudios „Zauberland“ tanzten noch dazu – wie immer mit voller Hingabe!

Nach dem Konzert gab es bemerkenswert viel Turbulenz bei den Tischen mit ausgelegten Kolibri-Flyers.

Am 13. Mai auf dem Areal des Kraftwerkes Mitte veranstaltete das Stadtplanungsamt zum dritten Mal den Tag der Städtebauförderung, in diesem Jahr unter dem Motto "Kraftwerk Mitte - mehr als Theater". Die Veranstaltung eröffnete im Namen des Oberbürgermeisters: Bürgermeister Raoul Schmidt – Lamontain und Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften.

Eine Ausstellung zum Fördergebiet und zur Entwicklung des Areals des ehemaligen Heizkraftwerkes Mitte zeigte den Transformationsprozess des Gebietes und die bisher erbrachten Leistungen. Neben der Eröffnung dieser Ausstellung wurde an diesem Tag auch ein Treff- und Kommunikationspunkt auf dem Gelände eingeweiht.

Kolibri e.V. war auch voll dabei - mit dem Info-Stand und Mitmach-Angeboten für Kinder und Jugendliche, aber auch als zweistündiger Teil des Unterhaltungsprogramms. So führte Tanzstudio "Zauberland" neue Tänze auf der Bühne vor, wobei junge TänzerInnen nicht nur mit Choreografien, sondern auch mit neuen schicken Bühnenoutfits glänzen konnten. Es gab auch ein unvergessliches Konzert vom Ensemble Balalaika.

Am 19. März 2017 feierte "Die Eiskönigin" von Hans Christian Andersen in einer Fassung von Liudmila Müller (Leiterin des Theaterstudios "Buratino") eine Premiere im Dresdner Kabarett Breschke & Schuch. Im musikalischen Thearestück spielten sowie Kids als auch Erwachsene.

Im Laufe des relativ kalten Winters-2017 probten also Teilnehmer des Theaterstudios dieses Wintermärchen mit Vorfreude auf Frühling - ein Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft so schön ist. Und auch ein Märchen darüber, was es bedeutet, dass man bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten.

Gerda (Tamara Rotonos) jedenfalls macht sich sofort auf den Weg, um Kai aus den Fängen der Schneekönigin (Liudmila Müller) zu befreien. Die verzauberte ihn mit einem Kuss und ließ sein Herz erfrieren. Im Schneegestöber trifft Gerda auf eine Blumenfee (Elisabeth Rein), eine königliche Hofkrähe (Dascha Kremenchutska) und einen königlichen Hofraben (Timur Kremenchutsky), einen Prinz (Vasilisa Sabadyr) und eine Prinzessin (Sophia Tsybakov), auf eine Räuberanführerin (Amina Entus) und ein Räubermädchen (Lisa Müller), ein Rentier (Vladislav Kartunov) und endlich auch auf Kai (Edward Körner), der durchgefroren mit kaltem Herzen aus kleinen Eisstückchen das Wort "Ewigkeit" bildet...

Die passend eingefügten Musikstücke und Lieder führten die Theatergruppe immer wieder als Ensemble zusammen und gaben so der Aufführung zusätzliche Dynamik. Es tanzten, spielten und sangen mit: Evelyn Müller, Sophia Wallraff und Ruslana Bondar (als Schneemann), sowie ihre Theaterpädagogen Dimitri Krause und Irina Khomenko.

Bilder: Andrej Müller

Noch mehr Bilder (s.g.) - auf unserer Facebook-Seite

Was wir am Internationalen Frauentag feiern

Der Internationale Frauentag (kurz Weltfrauentag) wird weltweit am 8. März gefeiert. Die Vereinten Nationen ehren mit diesem Tag die Rechte der Frau und den Weltfrieden. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Heute unterstreichen viele Frauenrechtsorganisationen an diesem Tag noch einmal das Recht der Frauen auf Bildung und Gleichberechtigung. In Deutschland herrscht beispielsweise bei der Bezahlung von Männern und Frauen noch immer ein starkes Ungleichgewicht zu ungunsten der Frauen. Im Durchschnitt verdienen die Frauen noch immer um rund ein viertel weniger als Männer, bei gleicher Arbeitsleistung. Der Frauentag soll die Leistungen der Frauen hervorheben und alle Frauen an ihrem eigenen Tag ehren.

Frauentag im Osten

Im östlichen Teil Deutschlands wird der Frauentag besonders festlich gefeiert. Das hat geschichtliche Gründe. Denn in den ehemaligen sowjet-nahen Staaten, wie in die DDR, war der Frauentag eine Kombination aus Valentinstag und Muttertag, an dem die Frauen verwöhnt wurden. Im heutigen Russland ist es immer noch Brauch, dass Frauen am Weltfrauentag verwöhnt werden (mit Blumen, Schokolade, usw..). Mit Kampf der Feministinnen hat der Frauentag dort nichts zu tun.

Am 25. Februar verabschiedeten wir uns vom Winter auf dem Gelände des Kolibri e.V.- wie immer mit Spiel, Spaß und Pfannkuchen.
Für uns tanzten die Kids vom Studio „Zauberland“, und das Ensemble „Balallaika“ spielte feurige Folksmelodien vor. Im traditionellen Reigen konnten sich Kids und ihre Eltern ganz schön austoben und der russischen Volklore ein Stück näher kommen.

Die Masleniza (wörtlich Butterwoche) gehörte zu den lustigsten und fröhlichsten Festen in Russland. Seit einigen Jahren wird sie wieder in Russland gefeiert. Die Masleniza dauert immer eine ganze Woche und gilt als die Vorbereitung auf die heilige Fastenzeit vor Ostern, die gleich anschließend beginnt. 2017 wurde Masleniza zwischen dem 20. und 26. Februar gefeiert.

Masleniza ist eine ursprünglich heidnische und keine christlich-orthodoxe Feier, doch seit der Christianisierung Russlands korrespondiert sie mit dem christlichen Festzyklus. Also soll diese Woche der höheren Philosophie der christlichen Religion gelten - man soll sich mit allen nahe stehenden Menschen versöhnen, jede Form der Beleidigung vergeben und sich auf den asketischen Weg zu Gott vorbereiten - für diese Idee steht im orthodoxen Glauben die Masleniza.

Das Märchen „Die Eiskönigin“ lässt wahrscheinlich Jeden - seit der Kindheit an - an den Sieg der Wärme über Kälte denken, - sowie der Frühling über kalte Winterschönheit. Kein Wunder, dass gerade diese Geschichte ausgesucht wurde, um mit jungen Teilnehmern des Feriencamps (13. - 17. Februar 2017) inszeniert zu werden. Unvergessliche Charaktere wie Gerda, Kai, kleine Räuberin u.a.m. haben die Kids mithilfe ihrer Leiterin Ludmilla Müller (Theaterstudio "Buratino") auf improvisierte Bühne gebracht.