Am 26. Juni 2017 startete Kolibri's Pleinair-Projekt mit dem inzwischen traditionell gewordenen Motto „Bei Zwinger“. Alte Platanen, Zwingerteich und einzigartige Architektur der weltbekannten Architektur-Perle von Pöppelmann inspirierten junge Künstler.

Dresdner und Touristen betrachteten Skizzen, die unter den Pinseln entstanden, mit Neugier und einer Priese Bewunderung, die den zeichnerischen Fähigkeiten der Schüler vom Kunststudio in „Kolibri“ e.V. galt. Als Nächstes warten noch Schloss und Park Pillnitz, Schloss Albrechtsberg und Langebrück auf unser Pleinair-Team. Viel Glück euch, junge Künstler!

Zum zweiten Mal hat das Bündnis „Dresden.Respekt“ das Projekt „Dresden isst bunt“ auf den Neumarkt gebracht. Zu einem Gastmahl für Jedermann kamen am Dienstagabend (13. Juni 2017) mehrere Hundert Dresdner und Gäste auf den Neumarkt. Neben der Frauenkirche waren rund 60 Tische in Form von drei riesigen Sternen aufgestellt – und serviert mit den Speisen aus der ganzen Welt. Für mehr Offenheit und um zu betonen, wie vielfältig die Stadtgemeinde ist!

 Natürlich war auch Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. mit dabei: mit herzhafter russischen Küche, dem heißen Tee aus dem Samowar, kreativen Workshops und feurigen Tänzen von „Zauberland“.

Am Sonntag, den 11. Juni 2017, fand in unserem Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. der fällige Schachturnier statt. Neun Teilnehmer waren im Alter zwischen 6 und 10 Jahren.

Die Auslosung, Spiele, Punktevergabe usw. ... Aufgeregt waren nicht nur junge Spieler, sondern auch ihre Eltern.

Bei der Gesamtwertung kam es zu Überraschungen: erste Plätze in beiden Altersgruppen haben neue Teilnehmer des Schachkurses gewonnen:

  • Siegerin der jüngeren Gruppe - Russlana Bondar
  • Sieger der älteren Gruppe - Anton Ritter

Der Schachkursleiter Boris Rosow ist mit allen seinen Kursteilnehmern voll zufrieden.

Am 10. Juni 2017 fand in Dresden das Offene Rathaus unter dem Motto "Mitmachen. Mitreden. Mitbestimmen!" statt. Bürgermeister, Stadtrat und Verwaltung gaben den Dresdnerinnen und Dresdnern dabei einen Einblick in ihre Arbeit und luden zum Austausch ein. Feuerwehr, Ordnungsamt und zahlreiche Vereine sorgten für ein buntes Programm im Rathaus und auf dem Vorplatz.

Zum ersten Mal wurde auch Kinder- und Elternzentrum KOLIBRI e.V. zum Mitgestalten des Tages des Offenen Rathauses eingeladen. Am Vormittag gab es also russische Küche von „Kolibri“ e.V. im Plenarsaal, und später auf dem Vorplatz warteten Kolibri‘s Kreativworkshops auf ihre jungen Besucher.

Eindrücke vom Offenen Rathaus 2017 auf der Web-Seite der Stadtverwaltung lesen

Am Samstag, 10. Juni 2017, gab es im „Kolibri“- Saal im Erdgeschoß viel Tumult: Eltern und Geschwister von den jungen Musikerinnen und Musiker aus dem Kurs von Tatjana Nepomnyashchaya warteten auf die Aufführung eines Kindermusiсals. Auch hinter den Kulissen war die Aufregung groß.

Die Kinder hatten unter der Leitung von Tatjana Nepomnyashchaya das Stück "Opa Skrip's Märchen" einstudiert - ein Musical für Kinder von Wladimir Sidorow. Den Text hatten sie im Unterricht und zu Hause gelernt. Auch ohne viel zu proben haben die Kids gut gesungen und überzeugend geschauspielert – zur Freude aller Zuschauer.

Der 28. Mai 2017 würde für „Kolibri“ e.V. zu einem echt außergewöhnlichen Sonntag. Ensemble „Balalaika“ war an dem Tag Gastgeber für elf musikalische Jungtalente und ihre Leiterin aus Leipzig.

Musiker von 7 bis 15 Jahren spielen im Folklore-Ensemble „Sonnenschein“ (Leipzig) seit etwa einem Jahr. Vor der Gründung des Ensembles gab es jedoch Monate, Jahre Musikunterricht: Domra, Klavier und Gitarre spielen wurde den Kids beigebracht. Akkordeon im Ensemble spielt ein Elternteil,  Schnelltrommel schlägt das jüngste Teammitglied. Fürs Musikpädagogische und Organisatorische beim ganzen Prozess ist die unglaubliche Vera Eichler zuständig - eine Musikerin aus St. Petersburg, die schon seit 20 Jahren in Deutschland lebt.

Als Vera von der Existenz des Ensembles „Balalaika“ in Dresden erfahren hatte, verstand sie sofort die Einmaligkeit des Zufalls: Leipziger und Dresdner Jugend-Volksgruppen ergänzen sich einfach perfekt in ihrer Zusammensetzung. In Dresden gibt es Balalaikas, Blasinstrumente und vereinseigene Tanzgruppe "Zauberland"; in Leipzig - Domras, Gitarren und eine Gesangsgruppe!

Vera Eichler ist voll begeistert, wie leidenschftlich die Idee des Ensembletreffens von der Leiterin des Zentrums „Kolibri“ unterstützt wurde: schon beim ersten Telefonat zeigte sich Halyna Yefremova sehr engagiert.  Auch die Teenager aus Leipzig sind nicht weniger begeistert: gemeinsam spielen mit gleichaltrigen Kollegen von „Balalaika“ machte ihnen sehr viel Spaß. In der Rockszene nennt man solche Treffen und gemeinsames Musizieren ohne vorherige Proben „Jam Session“. Genau das geschah im Vereinsraum des Zentrums „Kolibri“ am letzten Mai-Sonntag. Beide Kollektive spielte auf gleich hohem Niveau und haben ihr Bestes gezeigt. Und obwohl die Repertoires sich nicht wiederholten, konnten Leipziger vor dem Treffen die Noten von den Dresdnern kennenlernen. Also war Jam Session sehr intensiv, lang und von hoher Qualität - aber auch lustig! Kinder tauschten ihre Adressen aus, und nun warten sehr auf nächstes Wiedersehen.

Auch die Leiter von beiden Seiten planen solche weiteren Treffen – und sogar nicht einfach Treffen. Halyna Yefremova und Vera Eichler würden gerne eine Neugründung eines zusammengeführten russischen Volksorchesters in Sachsen in die Wege leiten. Ob die Pläne  Realität werden, wird sich zeigen. Aber die Tatsache, dass diese beiden Teams sich  gefunden haben und sich dazu noch so unerwartet ergänzen - wie zwei Puzzleteile – ist es kein Phänomen?