Viele DresdnerInnen freuten sich sehr, 10. November ein ganz besonderes Konzert in der Dreikönigskirche miterleben zu können: die Premiere des Ensemble KlangBRÜCKEN. Der Eintritt war frei, die Spenden kamen der Migrationsberatungsstelle „CABANA“ im ÖIZ zugute. Gastgeber war die Reihe Musik zwischen den Welten.

Das Projekt „KlangBRÜCKEN Dresden“ stellte sich also zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Seit Mai dieses Jahres arbeiteten „Kolibri-Band“ und „Paradiesorchester“ an der Gründung eines interkulturellen Orchesters in Dresden zusammen. Seine Mitglieder sind Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung, Menschen jeden Alters und jeder Herkunft.
Und die Musiker haben uns nicht zu viel versprochen: auf dem Konzert wurde Musik aus Orient, Okzident und Übersee gespielt, die man zauberhaft miteinander verschmelzen ließ. Die schönen Solosängerin und Tänzerin, aber auch ein Chor untermalten die instrumentale Musik sehr gut, was den Abend noch unvergesslicher machte.

„KlangBRÜCKEN Dresden“ ist ein Versuch, die Möglichkeiten der universellen Sprache „Musik“ zu nutzen, um Wege zueinander zu finden, wenn wir uns auch sonst oft erst einmal fremd sind.

Das Besondere am KlangBRÜCKEN-Ensemble soll sein, dass es keine Hürden gibt, sich dieser Gemeinschaft zuzugesellen – auch nichtprofessionell Musizierende sind willkommen! Menschen mit den unterschiedlichsten Vorstellungen von Musik und vom Leben – nur eins soll alle vereinen: der Respekt voreinander, Neugier auf andere Kulturen und die Lust am Austausch auf Augenhöhe! Kinder werden mit Erwachsenen zusammen musizieren, Lai*innen mit Fachleuten, laute mit leisen Instrumenten und Stimmen und alle werden sich gegenseitig etwas zu geben haben. (Paul Hoorn, Orchesterleiter)

Die Arbeit des Ensembles wird auch nach diesem Konzert weitergehen. Nächstes Jahr soll ein weiteres Konzert mit neuen gemeinsam erarbeiteten Werken stattfinden und Anfang 2021 ein interkulturelles Musikfestival mit dem Namen „KlangBRÜCKEN-Festival Dresden“. Alle, die sich an seiner Vorbereitung beteiligen wollen, sind herzlich eingeladen. Das Projekt ist immer auf der Suche nach Interessierten, die sich den Musizierenden und ihrer Suche nach dem gemeinsamen Klang anschließen wollen. Wer also neue Erfahrungen in interkultureller Musik machen oder solche einbringen möchte, schreibe eine E-Mail an diese Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!