Was ist Schicksal? Was ist Schicksal eines Menschen? Und kann man über Schicksal einer Stadt reden? Wie kann dieses Schicksal sein – glücklich, tragisch? Und wovon - oder von wem – kann so was abhängig sein? Wie hängt das Schicksal einer Person vom Schicksal einer Stadt ab? Diese Fragen stellt man sich, wenn man z.B. die Geschichten der beiden durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten Städte - Dresden und Kaliningrad - erfährt.

Wie lebten dort die Menschen während des Krieges? Wie haben sie einander unterstützt? Wie ließen sie ihre Städte aus Ruinen wieder auferstehen? Wie geht es den Städten jetzt? Wie lebt es sich dort den Menschen, deren Schicksal mit dem Schicksal dieser Städte verbunden ist?

Was können wir tun, das es nie wieder zu einem Krieg kommt? Was kann ich persönlich dafür tun?

Im Rahmen des Projektes "Brücken der Freundschaft: baut sie!" sind Reisen und Begegnungen in Kaliningrad und Dresden geplant, wobei Jugendliche, miteinander kommunizierend, nach Antworten auf wichtige Fragen suchen.

Zu dieser Reise laden wir alle ein, die jetzt 14, 15, 16, 17 und 18 Jahre alt sind und wem das Schicksal unseres Planeten nicht egal ist. Wer sich für Geschichte interessiert, zeichnet und schreibt. Wer die Städte Dresden und Kaliningrad näher kennenlernen will und gemeinsam mit Kaliningrader Jugendlichen in seinen Bildern und Essays über Schicksale beider Städte und der Menschen, die dort lebten und leben, berichten wird.

Erste Reise nach Kaliningrad ist in der ersten Woche der Herbstferien 2018 geplant.
Informationen über das Projekt finden Sie im Büro von "Kolibri" e.V. bei Halyna Yefremova und Olga Melnikov.