Das Projekt zur Bewältigung der eigenen stereotypischen Vorstellungen über andere Kulturen

Leitziel: Die Willkommenskultur und die demokratischen zwischenmenschlichen Beziehungen der Einwohner Dresdens werden gestärkt.

Hauptthema: Aktiver Abbau der bereits vorhandenen stereotypischen Vorstellungen gegenüber Vertretern anderer Kulturen.

Zielgruppe: Das Projekt ist an pädagogische Erziehungsfachkräfte und Lehrfachkräfte gerichtet. Als Multiplikatoren tragen sie die Methoden des aktiven Umgangs mit Stereotypen an Kinder und Jugendliche weiter. So stärken die neuen Generationen ihre Abwehrkräfte gegenüber Radikalisierung und sehen Wege zu harmonischen, zwischenmenschlichen Beziehungen.

Art der Umsetzung: Installation und eine Reihe von Workshops im Januar- September 2019.

  1. In den Workshops fokussieren sich die TeilnehmerInnen explizit auf die Übungen zum Thema der Interkulturellen Kommunikation. Wir setzen uns intensiv mit dem Thema „Abbau der eigenen Stereotypen“ auseinander. Dies erfolgt durch das Aneignen folgender Kommunikationstechniken: der Empathie, Ambiguitätstoleranz (Unsicherheitsvermeiden), Akzeptanz, Kreativität, Toleranz, Mehrsprachigkeit und dem Bewussten Kommunizieren.

  2. Die Installation ermöglicht, das Ändern der eigenen Stereotype interaktiv zu erleben. Kenntnisse der Interkulturellen Kommunikation werden geschult und ermöglichen eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema der Stereotype.

Was ist besonderes an diesem Projekt?

Die zwei Projektsäulen, die Workshopreihe und die Installation, bilden zusammen eine innovative Methodik der Erwachsenenweiterbildung und vereinen die Merkmale der Kognitiven und Verhaltensbezogenen Psychologie mit der Interkulturellen Kommunikation.

Die Workshops werden von Fachkräften mit langjährigen Erfahrungen im Bereich der Interkulturellen Kommunikation geleitet. Als Spezialisten strukturieren die Dozenten die Workshops speziell für unsere Zielgruppe.

Neben Dozenten begleiten Kulturmittler die Teilnehmer durch die Übungen und Begegnungen mit eigenen Stereotypen. Die Kulturmittler stammen aus anderen Ländern und sind Mediatoren zwischen zwei/mehreren Kulturen. Sie bilden eine bereichernde, authentische zweite Meinung bei der Auseinandersetzung mit Stereotypen und Merkmalen anderer Kulturen. Bei der Auswahl der Kulturmittler legen wir besonderen Wert auf ihre sozialen Kompetenzen und das persönliche Interesse am Thema des Workshops.

Nachdem alle geplanten Workshops stattgefunden haben, findet im Rahmen einer großen Diskussionsrunde, in der sich alle Teilnehmer des Projektes, Dozenten, Kulturmittler und weitere Interessierte untereinander austauschen können, eine abschließende Veranstaltung des Projektes statt. Mit Vorträgen der Teilnehmer und ihrer Eindrücke aus den Workshops reden wir offen miteinander über das Thema „Abbau von Stereotypen“.

Die Teilnahme an den Workshops ist gebührenfrei. 

Unser Team:

Maria Grinevich, Projektleitung
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Telefon: +49 0351 84229015

Zarine Peukert, Projektkoordination
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Telefon: +49 0351 84229015

Olesya Fridel,
Assistenz der Projektkoordination
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Telefon: +49 0351 84229015